Die Ladezeiten der Webseite verbessern – so geht es

Die Ladezeiten der Webseite waren lange Zeit nicht unbedingt ein wichtiger Faktor, wenn es um das Ranking der Webseite ging. Inzwischen hat sich hier jedoch einiges getan. Wenn Google eine Seite überprüft, dann spielt hier durchaus auch die Schnelligkeit eine Rolle. Zudem ist zu bedenken, dass User länger auf Ihrer Webseite bleiben, wenn Sie nicht genervt darauf warten müssen, dass die Seite lädt. Daher ist es immer effektiv wenn Sie versuchen, die Ladezeiten der Webseite zu verbessern.

Effektive Tipps für die Reduzierung der Ladezeiten

Es gibt viele Möglichkeiten, um die Ladezeiten zu verbessern und natürlich müssen Sie nicht jeden der Tipps umsetzen. Oft reicht es schon aus, wenn Sie sich nur ein paar der Punkte vornehmen und in diesem Zusammenhang dann dafür sorgen, dass Ihre User zufrieden sind. Wir haben die wichtigsten Punkte auf einen Blick zusammengefasst:

  • Die Suche nach einem guten Server

Das ist ein Aspekt, den Sie bereits bei der Vorbereitung der Webseite nicht aus den Augen lassen sollten. Wenn Sie ausschließlich auf das Geld schauen, dann werden Sie vermutlich bei einem Webhoster landen, der nicht darauf achtet, wie viele Webseiten über einen Server laufen. In diesem Fall haben Sie von Beginn an Probleme mit den Ladezeiten. Um sich also einen Umzug zu sparen, sollten Sie von Anfang an nach einem guten und schnellen Server schauen.

  • Überprüfen Sie Ihr PHP Version

Wenn PHP nicht ordentlich eingerichtet wurde, dann kann sich das ebenfalls auf die Ladezeiten der Webseite auswirken. Schauen Sie nach, ob Sie hier noch Potential für die Optimierung haben. Meist ist es so, dass zu viele der PHP Module genutzt werden. Das Problem ist dann, dass der Server nicht mehr den notwendigen Schwung hat.

  • Caching als Zwischenspeicher nutzen

Viele Webseitenbetreiber wissen gar nicht, dass sie die Möglichkeit haben, mit dem Browser Caching zu arbeiten. Hier besteht die Option, gerade große Bilder und auch Videos für einen bestimmten Zeitraum abzulegen und so den Webserver zu entlasten. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Ihre Webseite viel von Besuchern aufgesucht wird, die häufiger wiederkommen.

  • Verzichten Sie auf das Laden von externen Seiten

Auf manchen Webseiten wird immer wieder damit gearbeitet, Bilder oder Videos von externen Webseiten zu laden. Allerdings besteht hier oft die Gefahr, dass es zu deutlich höheren Ladezeiten kommt, als wenn Sie die Bilder direkt bei sich auf die Webseite einbinden.

  • Verzichten Sie auf Redirects

Natürlich ist es manchmal vielleicht nicht vermeidbar, dass Ihre Webseite nur mit Redirect zu erreichen ist. Allerdings sollten Sie versuchen, darauf so weit es geht zu verzichten, denn die Ladezeiten sind hier durchaus höher. Ideal ist es, wenn die User auf Ihrer Webseite keinen Hürden gegenüberstehen, das bezieht auch den 301 Redirect mit ein.

  • Die Bildergröße prüfen

Es ist ein Tipp, den eigentlich jeder kennt und dennoch achten noch immer viele Webmaster nicht auf die Größe der Bilder, die sie auf ihre Webseite laden. Natürlich ist es schön, wenn Sie Bilder verarbeiten und die User werden es Ihnen auch danken. Allerdings nicht dann, wenn diese Bilder utopische Ladezeiten haben und damit die gesamte Seite beeinflussen.

  • Die Bilder verzögert laden

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Bilder erst später zu laden. Wie funktioniert das? Es gibt Programme, mit denen lässt sich das Laden der Bilder verzögern. Das heißt, sie laden erst dann, wenn der User die Stelle mit Scrollen erreicht hat, auf der die Bilder erscheinen sollen. Auch das kann die Ladezeiten verringern.

  • Wenig Plugins in den CMS

Wenn Sie mit einem CMS wie WordPress arbeiten, dann nutzen Sie vermutlich auch einige Plugins. Das sind auf den ersten Blick interessante Helfer. Tatsächlich kann das aber die Performance von Ihrem System verschlechtern. Schauen Sie genau nach, welche der Plugins Sie wirklich brauchen und welche Lösungen sich auch auf einem anderen Weg über das Template nutzen lassen.

  • Setzen Sie in den Links einen Slash

Haben Sie schon einmal davon gehört, dass ein Slash im Link die Schnelligkeit verbessern kann? Das stimmt tatsächlich und der Grund dafür ist ziemlich interessant. Wenn Ihre URL keinen Slash am Ende hat, denn startet der Browser erst einmal eine Suche danach, ob es sich um ein Verzeichnis oder doch eher um eine Datei handelt. Dafür braucht er Zeit. Mit dem Slash können Sie diese Suche vermeiden.

  • Cookies? – Aber bitte nur kleine!

Backen Sie kleine Kekse. Das mag amüsant klingen, kann Ihnen aber wirklich helfen. Falls Sie Cookies nutzen und diese auch gerne mit interessanten Informationen versehen, dann sollten Sie bedenken, dass sich dies auf die Ladezeiten auswirkt. Hier ist auf jeden Fall weniger mehr, nehmen Sie sich das unbedingt zu Herzen.

Die Optimierung von PageSpeed ist durchaus eine Aufgabe, die einige Zeit in Anspruch nimmt. Wenn Sie jedoch die Tipps schon beim Erstellen der Webseite beherzigen, dann müssen Sie später am PageSpeed deutlich weniger machen. Das erspart Ihnen den Einsatz von Zeit und den Usern das Entstehen von Frust.

Mehr Informationen gibt es auch direkt von Google:
https://developers.google.com/speed/pagespeed/