Der Meta-Tags Ratgeber – den Webauftritt und die SEO verbessern

Damit die Webseite sichtbar wird, sind Meta-Tags ein wichtiger Faktor. In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung können sie dafür sorgen, dass die Webseite besser sichtbar ist und von der Zielgruppe auch besser gefunden wird. Bei einer guten Suchmaschinenoptimierung weist eine Webseite individuelle Meta-Tags auf. Hier gibt es einige Punkte, die das Ranking durchaus verbessern können.

Was ist unter Meta-Tags zu verstehen?

Die Meta-Tags gehören zur Basis bei der Suchmaschinenoptimierung und daher ist es wichtig zu wissen, was genau hinter dem Begriff steht und inwieweit die Tags für dich und deine Webseite von Bedeutung sind. Im Prinzip können die Meta-Tags als Daten gesehen werden, die einen Webseitenbesucher über die in der Webseite enthaltenen Daten informieren. Besonders bekannt und häufig im Einsatz sind dabei die Meta-Description, die Meta-Keywords und auch die Meta-Robots.

Vielleicht nutzt du für deine Webseite bereits ein Plug-in, welches kontrolliert, ob deine Inhalte den Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung entsprechen. Dazu gehört auch die Prüfung der Meta-Daten. Es gibt einige Empfehlungen in Bezug auf Länge und auf den Inhalt, die dir dabei helfen können, die Daten zu optimieren.

Wichtig ist zu bedenken, dass die potentiellen Besucher deiner Webseite erst einmal in der Suchmaschine nach bestimmten Begriffen suchen. Diese Begriffe sollten in den Meta-Tags immer vorhanden sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Qualität der Meta-Tags. Mit wenigen Worten hast du hier die Möglichkeit, deine potentiellen Besucher auf dich aufmerksam zu machen und so auf die Webseite zu holen. Es entscheiden oft wenige Worte darüber, ob ein Nutzer deine Webseite besucht. Es wäre unheimlich ärgerlich, diese Möglichkeit nicht zu nutzen. Setzedaher die Meta-Tags unbedingt richtig ein.

Spannend zu wissen: Ursprünglich dient das Internet dazu, in erster Linie eine Austauschmöglichkeit zu verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten darzustellen. Damals wurde die Funktion eingerichtet, mit Hilfe von klaren Überschriften, kurzen Beschreibungen und der Nutzung von Keywords alles leichter auffindbar zu machen. Das ist auch heute noch der Gedanke hinter den Meta-Tags. Der potentielle Webseitenbesucher soll schnell erkennen, worum es auf der Seite geht und ob es für ihn interessant sein kann.

Wie sind die Meta-Tags aufgebaut?

Der Aufbau der Meta-Tags orientiert sich an den Konventionen des World Wide Web Consortium. Diese besagen, dass die Angaben zu den Meta-Daten im HEAD-Bereich von einem Dokument zu finden sein müssen. Pflege die Daten über HTML ein, dann sind diese mit dem einführenden Kürzel „“ zu versehen. Zusätzlich dazu erfolgt die namentliche Nennung des Dokuments gekoppelt mit der Zuweisung von Inhalten. Viele Webseitensysteme, wie beispielsweise WordPress, sind heute aber so konzipiert, dass du dich mit HTML nicht unbedingt auskennen musst. Es gibt eine Maske, in der angezeigt wird, wo die Meta-Daten einzutragen sind. Das macht die Erstellung von Unterseiten natürlich deutlich einfacher und ermöglicht es , hier mit klaren Angaben und Details zu arbeiten. Dennoch ist es wichtig, die Bedeutung der Meta-Tags zu kennen, damit du diese auch effektiv für die Suchmaschinenoptimierung einsetzen kannst.

Die Meta-Description und der Meta-Title im Detail

Bei der Suchmaschinenoptimierung hat die Meta-Description bei den Meta-Tags einen besonders hohen Stellenwert. Der Text, den du hier hinterlegst, entscheidet oft, ob ein Nutzer deine Website besucht. Wenn die Suchmaschinen bei einer Suchanfrage durch einen Nutzer feststellen, dass der in der Meta-Description hinterlegte Text zu der Anfrage passt, dann wird dieser direkt bei der Auflistung der Suchtreffer zu finden sein. Das heißt, der Nutzer überfliegt die Treffer, liest die Description und entscheidet sich dann, ob er auf deine Webseite geht. Empfohlen ist, bei der Meta-Description die Länge von 155 Zeichen nicht zu überschreiten. Dies basiert auf der Anzeige der Suchmaschinen, denn mehr Zeichen werden hier selten angezeigt. So kannst du sicherstellen, dass deine Webseitenbesucher auch die gesamte Beschreibung zu lesen bekommen.

Hinweis: Wenn deine Meta-Description gut aufgebaut und auch informativ geschrieben ist, kann dies deine Klickrate deutlich erhöhen. Google hat an dieser Stelle einige Tipps:

  • Jede Seite auf einer Webseite sollte eine Meta-Beschreibung vorweisen.
  • Jede Seite auf einer Webseite sollte eine andere Meta-Beschreibung vorweisen.
  • Die Meta-Beschreibung sollte klare und strukturierte Daten enthalten und qualitativ hochwertig sein.

Beim Meta-Title solltest du dir bewusst machen, das dies der Satz ist, den deine potentiellen Webseitennutzer direkt sehen, wenn deine Webseite in der Auflistung der Suchergebnisse erscheint. Daher solltest du diesen nicht nur für die Suchmaschine, sondern vor allem für die Nutzer schreiben. Ein gut gewählter Titel kann, ebenso wie bei einer Zeitung, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Nutzer damit auf die Webseite bringen, was die Klickrate erhöht. Versetze dich daher in den Leser hinein und überlege, welcher Titel im Zusammenhang mit dem Angebot der Webseite passend ist.

Wichtig ist es, das Interesse der Leser zu treffen. Was könnte den Nutzer dazu bewegen, über den Titel auf die Webseite zu komme? Möchte er etwas kaufen und dabei Geld sparen? Dann machen sich bereits im Titel Wörter wie „günstig“ oder „billig“ sehr gut. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass ein zu flacher Titel schnell abschreckend wirken kann. Es braucht also Feingefühl bei der Auswahl. Es kann sinnvoll sein, einen Experten zur Hilfe zu holen und sich bei der Zusammenstellung der Meta-Daten unterstützen zu lassen.

Die Meta-Keywords im Detail

Noch immer werden viele Webseitenbetreiber aufmerksam, wenn das Wort „Keyword“ fällt und auch bei den Meta-Tags gibt es die Meta-Keywords, die immer wieder genannt werden. Früher waren sie für die Suchmaschinenoptimierung tatsächlich ganz besonders wichtig. Heute haben sie zwar nach wie vor einen Stellenwert, dieser ist aber nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren. Eigentlich dienten die Meta-Keywords dazu, einen Text mit Schlagworten zu versehen. Heute werden die Keywords nicht einmal mehr in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt und von den Suchmaschinen auch gar nicht mehr unbedingt gewertet. Wenn du dennoch dafür sorgen möchtest, dass dieses Feld nicht leer ist, kannst du einige der Hauptschlüsselwörter deiner Webseite oder Unterseite an dieser Stelle verwenden.

Grundsätzlich sind Keywords eine tolle Sache. Hier wird noch unterschieden zwischen Short- und Longtail. Wer sich online auf die Suche nach etwas macht, der wird erst einmal ein Keyword eingeben, das für ihn wichtig ist. Für dich heißt es herauszufinden, was genau diese Keywords sind. Meist lassen sich zum Thema deiner Webseite jedoch viele Keywords finden. Einige davon werden besonders häufig gesucht. Besonders sinnvoll sind Kombinationen von mehreren Wörtern. Das kann insofern hilfreich sein, als dass deine Seite mit der Kombination in der Suchmaschine höher kommt. Gerade einzelne Keywords sind sehr hart umkämpft. Hier macht es einen deutlichen Unterschied, ob du deine Seite auf „Pullover“ oder auf „Pullover günstig kaufen“ optimierst.

Die Meta-Robots im Detail

Im Gegensatz zu den Meta-Keywords haben die Meta-Robots eine wirklich große Bedeutung und zwar in genau dem Moment, in welchem du gerne möchtest, dass deine Unterseite eben nicht über die Suchmaschine gefunden wirst. Dafür braucht die Suchmaschine aber eine negative Anweisung, die unter „noindex“ oder auch unter „nofollow“ bekannt geworden ist. Allerdings ist für dich wichtig zu wissen, dass hier nur verhindert wird, die Webseite zu indexieren. Gecrawlt wird sie dennoch. Wenn du dies auch verhindern möchtest, dann solltest du die robots.txt verwenden. Dazu findest du auf unserer Webseite ebenfalls Hinweise und Programme zur Erstellung der Dateien. (Beitrag: „Robots.txt richtig einsetzen„)

Tipp: Es kann beispielsweise beim Impressum Sinn machen, mit robots zu arbeiten, denn nicht jeder Seiteninhaber möchte, dass alle seine Webseiten gefunden werden, wenn sein Name in die Suchmaschine eingegeben wird.

Was bringen die Meta-Tags bei der Suchmaschinenoptimierung?

Die relevante Frage ist nun natürlich, inwieweit die Meta-Tags eine Bedeutung bei der Suchmaschinenoptimierung haben. Gerade beim Meta-Title und der Meta-Description solltest du jedoch nicht nur die Suchmaschinenoptimierung, sondern auch die Nutzer im Blick haben. Viele Webseitenbetreiber machen den Fehler und sehen die Meta-Tags rein als eine Möglichkeit, bei der Suchmaschinenoptimierung einen weiteren Punkt auf der Liste abzuhaken und so dafür zu sorgen, dass die Webseite nach oben klettert. Das ist natürlich durchaus praktisch. Gerne werden dabei jedoch die Nutzer vergessen. Wie auch beim Content ist es bei den Meta-Tags jedoch wichtig, gerade die Nutzer im Blick zu haben. Wer gibt die Keywords ein und macht sich ein erstes Bild von den Suchergebnissen? Das sind die Nutzer. Daher sollten diese im Vordergrund stehen.

Auch wenn die Meta Tags in der letzten Zeiten nicht mehr einen ganz so hohen Stellenwert haben, empfehlen wir dennoch, sich wenigstens grundlegend mit dem Thema zu beschäftigen, davon schon einmal gehört zu haben und diese auch auszufüllen, um eine solide SEO zu garantieren. Wer sich noch mehr Mühe machen möchte, der kann eine optimale Recherche durchführen und auf diese Weise herausfinden, welche Keywords letztendlich für die eigene Webseite genutzt werden sollten. Das ist eine Empfehlung, die für jeden Webseiteninhaber interessant ist, denn guter Content mit den passenden Keywords sollte auf keiner Webseite fehlen, wenn der Weg in Richtung Erfolg gehen soll. 


Wenn du wissen möchtest, welche Meta-Tags momentan auf deiner Website vorhanden sind, kannst du unser passendes Tool nutzen!